Mobile Klinik zur medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen

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Geschrieben von: Christian Korn Donnerstag, den 10. November 2011 um 18:03 Uhr

Ähnlich wie in Europa konzentriert sich die ärztliche Versorgung in Indien hauptsächlich auf die grösseren Städte. Der ländliche Raum bleibt in Indien jedoch in weiten Teilen komplett unter- oder unversorgt. Eine hausärztliche Versorgung, wie in Deutschland und anderen europäischen Ländern gibt es nicht. Sie wäre wegen der zurückzulegenden Distanzen hier auch nicht durchführbar.

Wer sich medizinisch behandeln lassen muss, hat daher meist grosse Entfernungen zurückzulegen, die er im kranken Zustand oft nicht mehr verkraftet oder gar nicht bezahlen kann.

Krankheiten, wie fieberhafte Diarrhö, Malaria und Lungenentzündung sind durch diese Umstände dann nicht selten lebensbedrohlich. Dies gilt ebenso bei fehlender Versorgung einer offenen Wunde durch Unfälle oder die Landarbeit.

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Das Förderprojekt "Mobile Klinik" will hier Abhilfe schaffen und beabsichtigt, dazu eine kleine Anzahl von speziell dafür ausgerüsteten Fahrzeugen anzuschaffen. Neben den notwendigen Diagnose- und Behandlungsgeräten sind diese Fahrzeuge mit einer ambulanten Apotheke und einem eigenen Labor ausgestattet. Damit kann fast jede Form der medizinischen Grundversorgung abgedeckt werden, z.B.: Chirurgische Wundversorgung, Notfallbehandlungen, Ultraschall, zahnärztliche und augenärztliche Versorgung oder auch die ambulante Unterstützung einer bestehenden Langzeit-Behandlung (z.B. bei Diabetes).

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Die dafür konzipierten Spezialfahrzeuge aus indischer Produktion sind extrem robust und langlebig – was angesichts der dortigen Strassenverhältnisse auf dem Land auch notwendig ist.

Der gemeinnützige Verein Give&Give e.V. unterstützt dieses und weitere Projekte, die durchweg darauf abzielen, es den Menschen vor Ort zu ermöglichen, sich so schnell wie möglich wieder aus eigener Kraft zu helfen. Einen Überblick über die bisher unterstützten Projekte finden sie auf der Webseite von Give&Give e.V.

Das Projekt "Mobile Klinik" wird von deutschen und österreichischen Ärzten unterstützt, die sich u.a. um die Versorgung mit Medikamenten und medizinischen Instrumenten kümmern. Jedoch ist noch weitere Hilfe für den Erwerb der Fahrzeuge notwendig.

Alle Tätigkeiten in Zusammenhang mit dem Give&Give e.V. können von der Steuer abgesetzt werden. Gespendete Gelder fliessen nachweisbar direkt in die vorgestellten Projekte und kommen in keinem Fall Privatpersonen zu Gute. Die Verwaltungsaufgaben werden gemeinschaftlich und ohne Bezahlung geleistet. Das heisst: wenn Sie sich an einem dieser Projekte beteiligen, fliesst ihr Geld genau dorthin, wohin Sie es haben wollen und nicht zuerst in einen aufwändigen, bürokratischen Verwaltungsapparat. Das ist heute nicht selbstverständlich, soll aber die Leistungen grosser Organisationen, die sich ehrlich um die nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen der ärmsten Menschen kümmern nicht in Frage stellen.

Die gemeinsamen Bemühungen aller Menschen guten Willens machen den Unterschied, der unsere Welt schon überall sichtbar oder im Verborgenen im Gleichgewicht hält. Diejenigen, die ganz natürlich mit denen teilen, die weniger privilegiert sind werden schliesslich ein neues Zeitalter hervorbringen und erfreut feststellen, dass keine Bemühung umsonst war.

 

Das Kirpal Sagar-Projekt – Modell eines menschenwürdigen Lebens.

Geschrieben von: Christian Korn Dienstag, den 29. September 2009 um 18:36 Uhr

Praktisch gelebte Entwürfe eines kommenden sog. “goldenen Zeitalters” werden heute vielerorts in Angriff genommen. Die spirituellen Grundlagen, auf denen eine Gesellschaft in Frieden und Freiheit ruhen wird, sind weitgehend bekannt und sollten sich eigentlich immer erfolgreicher umsetzen lassen. Dennoch haben wir mit einer Vielzahl von Schwierigkeiten zu kämpfen, wenn wir erst einmal damit ernst machen.



Die “Realität” sieht oft anders aus und wir haben uns in weiten Teilen daran gewöhnt, sie so zu akzeptieren, wie wir sie vorfinden. Wir arrangieren uns damit, um zu “überleben”, ohne wirklich nach dem Sinn des ganzen zu fragen oder danach, ob es nicht auch ein Dasein jenseits dieser “Matrix” geben könnte.

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Was derzeit wirklich geschieht – Teil 2

Geschrieben von: Jan Doellein

Die zahllosen Antworten und die überwältigende Unterstützung als Reaktion auf meinen ersten Text haben mir klar gemacht, dass ich mit meinem Empfinden so weit nicht weg bin von der tatsächlichen Entwicklung in unserem Land und den echten Sorgen unserer Bürger. Die Grundhaltung, diesen zweiten Teil zu schreiben, ist eine gänzlich andere als beim ersten Mal: Wenn es Anfang Februar 2008 noch so war, dass ich mir eine Türe aufgeschlossen habe und panikartig eine erste Meldung an alle Betroffenen ausrufen wollte, so sitze ich nun seit Wochen starr vor dem gesamten Blick in einen Raum, den ich nicht vollständig beschreiben kann. Seit Wochen weiß ich, dass ich diesen Text verfassen muss, aber während ich im Bezug auf unser Gesundheitswesen noch relativ klar die paar Fakten ordnen konnte, fällt es mir umso schwerer, Struktur in die Ausmaße der Entdemokratisierung in Deutschland zu bekommen.

Weiterlesen: Was derzeit wirklich geschieht – Teil 2

Was derzeit wirklich geschieht – Teil 1

Geschrieben von: Jan Doellein

Mit freundlicher Genehmigung des Autors, veröffentliche ich die folgenden beiden Artikel “Was derzeit wirklich passiert, Teil 1 und 2″.

Als Arzt kommt er bei einer Bestandsaufnahme des mittlerweile völlig verfahrenen Gesundheitssystems zu überraschenden Ergebnissen.

Die Tatsachen verdichten sich dabei immer mehr zu der Erkenntnis, dass es sich hier keineswegs um bedauerliche handwerkliche Fehler weniger Politiker handelt sondern um eine politisch bewusst gewollte Entwicklung.

Wie kaum irgendwo sonst werden die Ärzte seit Jahren mit einem Wust von Bürokratie und teilweise haarsträubenden Sanktionen belegt, bei denen jeder noch halbwegs klar denkende Mensch nur den Kopf schütteln kann. Ca. 30% des Gesundheitsbudgets soll angeblich mittlerweile für diesen bürokratischen Irrsinn aufgewendet werden (mit teilweise unglaublichen Gehältern für die Führungskräfte dieses Systems) – kein Wunder, dass das Geld dann bei denen fehlt, die die eigentliche Arbeit zu tun haben!

Erst jetzt, seit die Ärzte sich massiv zur Wehr setzen und nicht wenige mit dem Rücken zur Wand um ihre reine Existenz kämpfen, kommen erste zögerliche Reaktionen aus der Politik begleitet von einer Medienkampagne gegen die Ärzte, die einmal mehr offenbart, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht. Lügen und das Verdrehen von Tatsachen gehört hier wie selbstverständlich zum Handwerk und vieles, was da über die Medien verbreitet wird, ist reine Propaganda.

Stellen Sie sich einmal spaßeshalber vor, es gäbe eine Lügensünder-Kartei in Flensburg – wie viele dieser sog. “Volksvertreter”, meinen Sie, würden dann noch eine amtliche Regier-Erlaubnis besitzen? Ich denke, so manche Partei würde sich da zumindest an ihrer Spitze rückstandslos aufgelöst haben. Klar ist, dass das Leben ohne diese Lügen, Tricksereien und Machtmissbräuche für alle übrig gebliebenen wieder sicherer, einfacher und lebenswerter geworden wäre.

Mag sein … das Leben findet einen Weg! – Man kann es nur hoffen!

Hier nun die beiden Artikel:

Weiterlesen: Was derzeit wirklich geschieht – Teil 1

 
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